Geschichte

Gründerzeiten

Das Genossenschaftsgesetz vom 1. Mai 1889 stellte und stellt für uns die Grundlage unseres Handelns dar.

Die Anfänge unserer Genossenschaft liegen am Beginn dieses Jahrhunderts. In jener Zeit gründete sich der Beamten Bau- und Sparverein, der Häuser am Arnimer Damm, in der Querstr. und in der Blumenthalstraße errichtete und sich später zur Gemeinnützigen Wohnstätten-Genossenschaft (GWG) umbenannte.

Mitte der 50-iger Jahr kam es dann zu den Neugründungen der AWG "Frohe Zukunft" in der Bahnhofsvorstadt, der AWG "Rudolf Breitscheid" in Stendal-Nord sowie der AWG "Waldfrieden" in Uchtspringe. Diese drei Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaften vereinigten sich am 1. Januar 1971 zur Vereinigten AWG Stendal (VAWG). Am 1. Januar 1986 trat die o.g. GWG der VAWG bei, die sich am 1. Mai 1986 in die AWG "Altmark" Stendal umbenannte. Am 5. Januar 1991 erfolgte dann die Umbenennung in Wohnungsbau-Genossenschaft ,,Altmark" eG Stendal (WBGA).

Stendal entwickelt sich zum industriellem Zentrum

Während sich der Wohnungsneubau in Stendal bis Anfang der 70-er Jahre relativ langsam entwickelte, erlebte er mit der Erschließung und Bebauung der Neubaugebiete "Stendal-Stadtsee" seit ca. 1970 und des Wohngebietes Stendal-Süd seit Mitte der 80-er Jahre einen bedeutenden Aufschwung. Dieser Aufschwung war eng verknüpft mit der Errichtung des KKW Stendal sowie einer gewollten künstlichen Industrialisierung (z.B. Geologische Erkundung, VEB Maschinenbau usw.). Damit entwickelte sich das traditionelle Verwaltungszentrum Stendal auch zu einem industriellen Schwerpunkt und die Bevölkerung stieg von etwa 35.000 Einwohnern auf über 50.000 Einwohner an.

Mit der Zunahme des Wohnungsbestandes unserer Genossenschaft auf über 5.900 Wohnungen im Jahre 1990 musste sich auch die Verwaltung entwickeln. Während zunächst einzelne Räume oder Wohnungen in den verschiedenen Wohngebieten genutzt wurden, etablierte sich die Verwaltung nach der Bildung der VAWG Stendal im Geschwister-Scholl-Ring 4 (ab 1973) bzw. im Geschwister-Scholl-Ring 1 (ab 1978) und seit 1985 in der Rathenower Str. 32. Die Vorstandsarbeit war bis 1979 ehrenamtlich, seit 1980 gibt es einen hauptamtlichen Vorstand in unserer Genossenschaft. Der Umzug in die Rathenower Str. 32 erwies sich 1985 zunächst als ein großer Fortschritt, stellte sich aber im Laufe der Zeit mehr und mehr als Nachteil heraus, da die meisten Wohnungen, speziell am Stadtsee, weit von der Verwaltung entfernt waren.

Eine neue Zeit

Mit der politischen Wende 1990 traten auch für unsere Genossenschaft entscheidende Veränderungen ein. Mit dem Wegbrechen der industriellen Strukturen aus der "DDR-Zeit" kam es zu einem starken Bevölkerungsrückgang bei gleichzeitig anwachsendem Wohnungsangebot. Nach der Wende 1989 stand für uns zunächst die Instandsetzung sowie die Sanierung und Modernisierung unserer Wohnungen im Mittelpunkt. Durch die jahrelange Vernachlässigung hatte sich hier ein gewaltiger Instandhaltungsstau aufgebaut. In den Jahren bis 2002 wurden so durch die Genossenschaft über 75 Millionen EUR (150 Millionen DM) in den Wohnungsbestand investiert. Mit diesen Investitionen können wir von der Wohnqualität wie auch von der Miethöhe her einen gut durchmischten Wohnungsbestand aufweisen. Bis heute werden erhebliche Mittel für die bedarfsgerechte Sanierung bzw. Veränderung des Bestandes aufgebracht.

Die Standortfrage

Bereits kurz nach der Wende 1990 wurde klar, dass der damalige Standort Rathenower Str. 32 für die optimale Betreuung unserer Genossenschafter und Mieter sowie die Gewinnung neuer Mieter zunehmend ungünstiger wurde. Von unseren gesamten Wohnungen befinden sich 2/3 des Bestandes im Wohngebiet Stadtsee. Von Aufsichtsrat und Vorstand wurde deshalb ganz bewusst nach einer Lösung für die Verwaltung gesucht, die dieser Tatsache Rechnung trägt. Nach gründlicher Abwägung aller Möglichkeiten wurde der Neubau dieser Betriebsstätte beschlossen, die die bisher unterschiedlichen Standorte an einem Platz vereint. Von den ursprünglich geplanten 3,5 Mio. EUR (7 Mio. DM) Baukosten wurden 2,85 Mio. EUR (5,7 Mio. DM) in Anspruch genommen. Damit wurden 65.000 EUR (1,3 Mio. DM) eingespart und darauf können wir stolz sein, insbesondere wenn man diese Bausumme mit der anderer in dieser Zeit errichteter oder umgebauter Gebäude in Stendal vergleicht.

Aufgaben der Zukunft

Wir sind also ganz bewusst an diese Stelle im Herzen des Wohngebietes Stadtsee umgezogen und wollen von hier aus unsere ganze Kraft einsetzen, um unsere jetzigen Genossenschafter und Mieter besser zu betreuen und um vor allen Dingen auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt in Stendal neue Kunden zu gewinnen. Hier haben wir auch die Möglichkeit, den notwendigen Nachwuchs selbst auszubilden. Weiter ist unsere neue Betriebsstätte in der Mitte des größten Wohngebietes Stendals auch für die Erschließung neuer Geschäftsfelder geeignet, die zweifellos auf die Wohnungswirtschaft zukommen. Als Stichwort sei hier die Altenbetreuung genannt. Die Vermietung von Wohnungen ist unser Hauptgeschäftsfeld und da drückt uns der relativ hohe Leerstand natürlich besonders und hemmt uns bei weiteren Investitionen in den Bestand. Neben all unseren eigenen Bemühungen auf diesem Gebiet ist hier auch die Politik gefordert, um einen weiteren Bevölkerungsrückgang zu vermeiden, ja durch die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten wieder Menschen anzusiedeln. Wir werden Ihnen dabei ein zuverlässiger Partner sein!

So erreichen Sie uns!

Wohnungsbau-Genossenschaft
"Altmark" eG Stendal
Erich-Weinert-Straße 16
39576 Stendal

Telefon: 03931 - 530 600
Telefax: 03931 - 530 666
E-Mail: wbga-stendal@t-online.de

Öffnungszeiten:
Mo:07.00 - 15.00 Uhr
Di:07.00 - 18.00 Uhr
Mi:07.00 - 15.00 Uhr
Do:07.00 - 17.00 Uhr
Fr:07.00 - 12.30 Uhr

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Donnerstag
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