Unsere Mieterzeitung

Aktuelle Ausgabe 02/2018

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Formular für Artikel aus der Mieterzeitung 02/2013

Information zum Vertrag Dritter gemäß §§ 328, 331 BGB

Wenn ein Erbfall eintritt, so stellt sich für die Angehörigen und Erben die Frage, was jetzt zu tun ist, was wird aus der Wohnung, was wird aus der Mitgliedschaft in der Genossenschaft usw. Oft wird in dieser Situation nicht daran gedacht, dass ein Mitglied unserer Genossenschaft auch über ein Geschäftsguthaben verfügt, das grundsätzlich Bestandteil der gesamten Erbmasse ist.

Für die Auszahlung der Geschäftsguthaben bedarf es der Vorlage eines Erbscheins oder zumindest eines beim Nachlassgericht eröffneten Testamentes durch die oder denjenigen Erben. Ein Testament ist nicht immer vorhanden und die Beantragung des Erbscheins dauert meist geraume Zeit und kostet zudem Geld.

Wir als Genossenschaft bieten deshalb allen unseren Mitgliedern und Genossenschaftern die Möglichkeit an, die Auszahlung des Geschäftsguthabens im Todesfall einfacher zu regeln, und zwar durch einen Vertrag zugunsten Dritter. Bereits zu Lebzeiten kann ein Mitglied durch Abschluss dieses Vertrages mit der Genossenschaft fest vereinbaren, wer im Fall der Beendigung der Mitgliedschaft durch Todesfall das Geschäftsguthaben erhalten soll. Das muss nicht unbedingt der Erbe sein. Wenn das Mitglied mit der Genossenschaft einen solchen Vertrag geschlossen hat, ist das Geschäftsguthaben nicht mehr Bestandteil der Erbmasse. Das bedeutet, dass der im Vertrag zugunsten Dritter Begünstigte die Auszahlung der Geschäftsanteile zum Fälligkeitszeitpunkt verlangen kann, ohne einen Erbschein oder ein Testament vorzulegen.

Dieser Vertrag kann vom Mitglied jederzeit schriftlich widerrufen oder auch geändert werden, in dem z.B. andere Personen als Begünstigte benannt werden.